
Beim Heimattag in Dinkelsbühl hat unser Landsmann Johann Schneider in seiner unnachahmlichen Art und Weise die Predigt abgehalten. Wer die Gelegenheit verpasst hat kann sie hier hören.
Der Text der Predigt ist in ungekürzter Form auf Siebenbürger.de publiziert worden. Anschließend findet ihr ihn im folgenden Abschnitt.
Der Predigttext
Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.
Liebe Festgemeinde, ich lese den Predigttext Apostelgeschichte 2 in sächsischer Sprache. Für diejenigen, die kein Sächsisch können, nehmen Sie Ihr Handy, schlagen Sie auf Apostelgeschichte 2.
1. Unn Pascha of Soksesch um Iusterdog wore sea allen gläichgesënnt zesummen op demselwen Plotz. 2 Of eemol koum en Breusenn vum Hemmel, dat esou geklongen huet wéi e kräfteg Wend, an en huet d’guunz Heus erfëllt, an deem see souszen. 3 Et sinn ennen Zongen erschéngen, déi e wéi Fejer aussoun, an déi sech verdiielt hunn and hunn sech off all eenzele vun ennen niddergeloossen. 4 Si wueren ollen met demm hellege Giist erfëllt an hunn ugefaangen, enn andeere Sproochen ze rieden, esou wéi der Gistt ennen et erméigliecht huet. 5 Zu där Zäigt hu sich Judden, fromm Männer aus all den Nationen under dem Hemmel, zu Jerusalem ofgehalden. 6 Wéi sei dovunn hiurten kumm d’ganzt Vuulk zesummegelafen. D’Leit wore gunz perplexx well jidder se en senger Motterprooch rieden hiuert. 7 Si ware anam verwonndert an hun baff gestaunt. Si soden eener zum underen: „senn déi, déi do riedden, net ollen vunn Galilea? 8 Wéi ass et dat méiglich, datt all iinzele vun asz seij an senger Mottersprooch hiert rieden? 9 Mirr – Parther, Meeder, Elamiter, Ewunner aus Mesopotamien, Judea eus Kappadokien, eus Pontus en Klinasien, 10 eus Phrygien, Pamphylien, Ägypten, aus der Region Kyreene en Libyen, Gieszdt eus Roum, souwuel Judde wéi uch Proselitten, 11 uch Kreter uch Araber – mir allen hiere sei enn easen Sproochen vunn den mächtegen Werken vunn easem Herrgott rieden!“12 Sei worren ollen verwainndert uch perplex, enn sotden eener zemm underen: „Wodt soull doudt bedeidten?“ 13 Undern hunn sech iwwer se lostig gemaach a soten: „Si sen vuell vum noae Wäin!“ 14 Troo easz der Péitrus zesumme met denn Elefen ofgestunden, huet seng Stëmm erhuewen a sot zu hinnen: „Iirr Männer aus Judea an de all, déi irr iech zu Jerusalem ofhaalt! Irr soollt folgendes wëssen uch of meng Wierdter hiieren: 15 Dës Männer senn net besoofen, esou wéi irr dout mingt! E’t ass jo ’irscht om neng! 16 Wat hei geschetdt, ass dout, wat derr Prophéiten Yoël gesot huat: 17 ‚An de liezdten Daachen, seet Gott, ‚schidden ech mengen Giist of all Mënschen eus. Är Gangen uch är Mechschen prophezoaien, är jon Männer hunn Visiounen und ärr ald Männer dreemen. 18 Wiehrend deenen Daach schidden ech mäinen Giist uch of meng Kniecht a meng Meed eus and se prophezoen. 19 Ech maache Wonder umn Hemmel uch Ziichen off der Äerd: Bleadtt, Feier uch aus Dompf 20 D’Sonn wid en an Bezna verwundelt an de Mound a Bleadtt befiur der griuss uch herrlich Douch vum Här kitt. 21 Dout geschett olles, dott dej, dej den Numm vum Här uroffen erleiist warden .‘ (Yoël 3,1-5)
Liebe Festgemeinde, liebe Schwestern und Brüder in Christus, die Männer und Frauen, die Jesus von Nazareth bis zu seiner Verhaftung begleitet hatten, waren fast alle zurück in ihre Heimatdörfer in den Galail geflohen, weil sie Angst hatten, dass sie das gleiche Schicksal erleben würden wie er. Es waren dann nur die Frauen, die mutig in Jerusalem geblieben waren und die als erste am Ostermorgen den Herrn wieder sahen, wobei sie ihn zuerst gar nicht erkannten. Weil an Ostern etwas geschieht, das ja unglaublich ist, dass Jesus Christus lebt. Nachdem auch die Männer die Nachricht erreichte, dass Jesus Christus lebt, machen sie sich auf zurück in die Stadt, weil Jesus ihnen versprochen hatte, dass sie erfüllt werden mit dem Geist der Wahrheit und des Trostes – allerdings hatte er ihnen nicht gesagt, wie das geschieht – eine Ansage ohne ein genaues Programm. Also warteten sie – warten, warten warten, etwas, was wir Sachsen gelernt haben – warten ist eine besondere Tugend.
Liebe Gemeinde, in dieser Situation treffen wir diese Männer und Frauen in Jerusalem, sie verbarrikadieren sich, weil sie Angst haben. Sie tun das, wie immer, wenn Menschen Angst haben, sie ziehen sich zurück in ihre Wohnung, versperren die Türen, machen die Grenzen dicht, weil sie Angst haben, angegriffen zu werden.
Die Burgen und die befestigten Kirchen in Siebenbürgen hatten keine andere Funktion als nur das, einen Schutz zu bieten für die Familien, die Menschen, die angegriffen wurden. Die Burg als Symbol des Ortes, des Schutzes, wenn andere einem nach dem Leben trachten. Und dann geschieht plötzlich etwas hinter den Mauern, was zunächst einmal unglaublich ist. Wie bei einem Gewitter werden sie getroffen, erfüllt vom Heiligen Geist, heißt es in der Apostelgeschichte, und sie fangen an zu reden in fremden Sprachen. Sie loben Gott in fremden Sprachen. Die Gabe der Sprachen am Pfingstfest ist etwas ganz Besonderes, auch in der Heiligen Schrift, weil es ganz ungewöhnlich ist, dass die, die da anfangen zu reden von den großen Taten Gottes, sind ja keine geübten Dolmetscher, sie haben kein Studium absolviert, es sind keine Akademiker, sondern Fischer, Händler, Verkäuferinnen, Handwerker, Bettler, Straßenkehrer und vieles mehr. Das ist die Geburtsstunde der Mehrsprachigkeit – die in Siebenbürgen und überall zur Regel werden sollte. Nicht eine Sprache – das ist ja langweilig – unser Herrgott gibt uns die Gabe für viele Sprachen, zwei, drei, vier … sieben. Für die Sachsen galt, sieben Sprachen zu können, ist eine gute Norm; Soksesch, Deitsch, Landleresch, Bleesch, Oingersch, uch e wennig Jiddesch.
Die Mehrsprachigkeit ist eine Gabe Gottes!
Die wohl wirkungsmächtigste Auslegung dieses Abschnittes aus der Apostelgeschichte hat Johann Gottfried Herder in seinem einflussreich gewordenen Buch „Von der Gabe der Sprachen am ersten christlichen Pfingstfest“ 1794 in Riga veröffentlicht. Diese Auslegung der Geschichte, in Apostelgeschichte 2 ist die wirkungsmächtigste geworden in ganz Mittel- und Osteuropa, dann schließlich weltweit, weil Herder der Sprache, der Muttersprache, eine Bedeutung zumisst, die sie vorher so gar nicht hatte. Er verbindet Sprache, Seele und Glauben. Das war vor ihm nicht so. Gottfried Herders Gabe der Sprachen am ersten christlichen Pfingstfest ist dann zum Motor geworden für die sprachliche Erweckung, wie das dann immer wieder hieß, all der mittel- und osteuropäischen Sprachen. Das Rumänische, das Ungarische, das Serbische, das Tschechische, das Griechische und, und, und, und …
Es war Herder, der der Sprache einen Wert zumaß, den sie so bis dahin jedenfalls in keinster Weise gehabt hatte. Sprache war ein Mittel zur Kommunikation. Dass Sprache einen besonderen Wert in sich hat, dass unsere Sprache einen besonderen Wert in sich hat, war jedenfalls allgemein so gar nicht geläufig, denn Sprache diente dazu, auszudrücken. Und dass unsere Sprache etwas mit der Seele zu tun hat und auch mit dem Volk, das diese Sprache spricht – ist ganz neu. Entscheidender für die politische, soziale und gesellschaftliche Stellung war natürlich sozusagen der Stand, ob ich als Handwerkerkind geboren werde oder ob ich in der Hermannstädter Oberstadt als Bürgerskind oder in Hammersdorf als Sohn des Schmiedts zur Welt komme, waren getrennte Welten. Welche Sprache der eine oder andere sprach, war eigentlich völlig zweitrangig. Das ändert sich, liebe Schwestern und Brüder, dann ziemlich radikal. Und Herder verbindet Sprache, Seele, Kultur und Glauben. Damit wird die Sprache, die Muttersprache zu etwas Besonderem. Der Haken, das Problem ist, wenn die Konzentration auf die eigene Sprache die anderen Sprachen ausschließt und die Mehrsprachigkeit verloren geht. Das war bei den Sachsen meist nicht so, denn sonst hätten sie ja mit ihren rumänischen und ungarischen Nachbarn nicht reden können! Der Meschner Pfarrer Stephan Ludwig Roth hat das alles wunderbar beschrieben – Sie kennen das alles. Mehrsprachigkeit dient dazu, um Gott zu loben. Das ist das Entscheidende! Die Sprache ist das Mittel zum Gotteslob und sie ist ein Kommunikationsmittel, damit wir uns verstehen.
Dass wir die Predigten in Siebenbürgen auf Hochdeutsch hörten, ist eine sehr junge Erfindung. Für unsere 900-jährige Geschichte ist das relativ spät. Wir haben als Siebenbürger Sachsen Augsburgischen Bekenntnisses jahrhundertelang das Wort Gottes in sächsischer Predigt gehört – in einer interessanten Mischform – mit hochdeutschen Chorälen von Paul Gerhardt, lateinischen Antiphonen und den Predigten und den Gebeten in unserer Muttersprache, dem Siebenbürgisch-Sächsischen. Erst nach 1848 und in vielen Orten erst nach 1900 wurde Hochdeutsch zur Normsprache auch in unserer Kirche. Erst nach 1848 setzt sich langsam Deutsch als Predigtsprache durch. Man brauchte dafür Predigtbücher – eines habe ich von meinem Urgroßvater Stefan Mantsch geerbt – meine Grius sagte dazu: Menj Vuater kannt net essi gead off Detsch pradiggen, em dout lousz hie lewer fiur, well e vergoppelt sech off Detsch! Und auf meine Frage: Wee huet hie tro gepredigtt – off Socksch, meng Gang, we der normal ried. Geblieben war das in Meschen an Aschermittwoch, wo der Pfarrer zur Versöhnung auf Sächsisch predigen musste. Unsere Pfarrer mussten am Aschermittwoch auf Sächisch predigen. Pfarrer Wagner erzählte mir, dass er, obwohl er Sächsisch konnte, auf Säschisch zu predigen erst üben und lernen musste – weil das ja nicht die Regel war. Der Kurator hatte nämlich gesagt: Herr Vuater, mirr kennen easz net auf Detsch verzoan – we sool ech menen Nober auf Detsch bidden: verzoa mir von Harzen. Dour giit noor of Soksesch.
Gott sei Dank haben wir hier in Dinkelsbühl die Möglichkeit, dass die Generationen zusammenkommen – das ist ein Schatz, den wir bewahren müssen. Ich danke allen, die Verantwortung tragen, dass es solche Orte des Zusammenkommens, wie den Pfingsttag in Dinkelsbühl, gibt. Ich diene ja jetzt als Bischof in Mitteldeutschland und sehe, wenn solche Orte der Gemeinschaft fehlen, wohin das führt – zu Extremismen in alle Richtungen – wenn nur der Platz vor dem Supermarkt als öffentlicher Ort auf dem Land übrigbleibt, weil die meisten als Atheisten mit der Kirche sowieso nichts anfangen können.
Tatsächlich, liebe Gemeinde, verbindet dieser Heimattag, verbindet die Generationen, die Gäste, die eine Auswanderungs- und Einwanderungsgeschichte haben, die Nachkommen, die in Deutschland, in Österreich und anderswo in Rumänien geboren sind, Generationen, die sich verbinden und miteinander feiern.
Was ist das Entscheidende in dieser Verbindung? Das Entscheidende ist natürlich die Gabe der Sprache und da kann ich auch nur selbst sagen, ich bedauere es schon, ich bedauere es, dass ich mit meinen Söhnen zu wenig Siebenbürgisch-Sächsisch gesprochen habe, mir zu wenig Zeit genommen habe, mit ihnen auf Sächsisch zu reden. Ja, natürlich verstehen sie es, wenn sie hinhören, vor allem im familiären Zusammenhang und ich bin überrascht und glücklich zu sehen, wie es gelingt, dass mitten in Berlin, in Chicago und in Meschen, aber auch anderswo, das Siebenbürgisch-Sächsische in den Familien weitergegeben wird. Aber zurück zu dem, was verbindet die Generationen. Die Generationen verbindet die Erfahrung, dass wir mit dem, was wir geerbt haben, persönlich, im familiären, im kulturellen Sinne, uns verbinden mit den anderen. Liebe Geschwister, die Gabe der Versöhnung in Siebenbürgen war nicht nur eine Gabe, die bezogen ist auf unsere Gemeinschaft in den Orten, sondern sie ist eine Gabe, die mit den anderen Menschen, mit denen wir zusammen gelebt haben, mit denen wir zusammen leben, lebendig gehalten wird. Versöhnung und das Miteinanderleben, wie es über Jahrhunderte in den Dörfern und Städten in Siebenbürgen geschah, war und ist ein Modell für ein Miteinander, das beispielhaft ist, auch für Länder wie in Deutschland.
Das Siebenbürgisch-Sächsische ist eine wunderschöne Sprache, die es aber nie geschafft hat, eine Schriftsprache zu werden, weil, wie unsere jiddischen Freunde es sagen, nie von den Mächtigen dieser Welt benutzt, weil keiner, der Siebenbürgisch-Sächsisch spricht, die Macht über eine Armee, eine Marine, eine Polizei oder Regierungsgewalt hat. Haben Sie schon mal, außer einer Ausnahme, einen Präsidenten oder einen Minister auf Siebenbürgisch-Sächsisch öffentlich reden hören? Unsere Muttersprache hat nur leidenschaftliche Freunde, aber nicht so viele Mächtige.
Das Siebenbürgisch-Sächsische Wörterbuch ist beim Buchstaben „S“ angekommen – und die Weiterarbeit ist offen. Was wir dringend brauchen, ist eine Grundgrammatik und ein Lehrbuch des Siebenbürgisch-Sächsischen, damit unsere Kinder und Kindeskinder unsere schöne Sprache lernen können. Dass dies möglich ist, habe ich bei Rumänen erlebt, die mit Sächsinnen verheiratet sind, z.B. in Michelsberg. Er musste allerdings mühsam Einzelunterricht nehmen! Dass das allgemein möglich ist, sehe ich im Luxemburgischen, das ja über viele Jahrhunderte auch nur als gesprochene Sprache praktiziert wurde und nun sogar das Neue Testament auf Luxemburgisch übersetzt ist.
Unsere Geschichte als Siebenbürger Sachsen ist keine Helden- und keine Heiligengeschichte, ganz und gar nicht. Wir haben es, um es etwas spitz zu sagen, in den ersten 300 Jahren unseres gemeinschaftlichen Weges in Siebenbürgen in der vorreformatorischen Zeit zu keinem Heiligen gebracht, der zur Ehre der Altäre erhoben wurde – auch der berühmte Rumeser Student, der seine Erlebnisse im osmanischen Reich auf Latein beschrieb und dessen Werk von Luther ins Hochdeutsche übersetzt wurde, liegt anonym irgendwo in Rom begraben.
Wohl aber haben wir durch die jahrhundertelange gemeinschaftliche Praxis der Versöhnung und des Miteinanderteilens etwas an christlichem Leben erfahren in Christus, das uns keiner nehmen kann und das z.B. einige Rumänen in Meschen weiterführen. Anders als wir es taten – aber Nachbarschaft und Versöhnung ist gut für die Gemeinschaft in einem Ort. Und was wir, soweit unsere Kräfte dazu in der Lage sind, auch an unsere Kinder und Kindeskinder weitergeben können. Liebe Schwestern und Brüder, die Gabe der Sprachen ist eine besondere Gabe Gottes. Liebe Gemeinde, wir bleiben als Siebenbürger Sachsen nicht allein auf dieser Welt und wir sind nicht allein, wir sind es mit den anderen, mit denen wir zusammenleben in unserem Alltag und in unseren Ländern und an den Orten. Und die Gabe, die uns geschenkt ist durch den Heiligen Geist, ist, dass wir miteinander uns jeder in seiner Sprache im Lobe Gottes vereinigen können.
Und das nicht theoretisch, sondern in einer praktischen Weise des Miteinanders. Wenn ich zum Beispiel auf Rumänisch verabschiede und sage Domna ajută, Herr hilf, dann ist das ja nichts anderes als ein Gebet, das ich mit dem anderen spreche, oder wenn ich aus dem Hause gehe und sage, Herr helf es, Herr hilf mir, das ist ein Stoßgebet. Das reicht, liebe Schwestern und Brüder, es reicht, es muss nicht eine ganze Predigt sein, es reichen wenige Worte und es reicht dann auch vielleicht das Vaterunser auf Siebenbürgisch-Sächsisch zu lernen.
Ich bete jetzt das Kanzelgebet am Ende dieser Predigt, weil das Vaterunser in unserer sächsischen Sprache von Gott auch gern gehört wird.
Vuater aaszer emm Hemmel,
gehellegt ward däi Nummen.
Däi Räich soul kunn,
däi Wall soul gescheen,
wie om Himmel esi uch off der Äerd.
Gëff assz hegt eas daglecht Briut,
verzei eis eis Schuld,
wéi uch mir verzoan eaisen Scholdnern.
An feer eas net en de Versekkung,
sondern erle’s eis vum Iwwel.
Denn denj esz det Rech uch de Krofft uch de Herleggket in Ewiggket.
Amen.
Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft, er bewahre Eure Herzen in Christus Jesus.
Johann Schneider, Magdeburg
Psychologische Praxis Edda Schunn
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