Archiv für den Monat: April 2021

Fit in den Mai – Meschner Fitnesstraining

(Aerobicgrundschritte, Gymnastik auf der Matte) auf fetzige Schlagermusik mit Ingrid (Rosengasse).

Das Angebot ist für jede Altersgruppe und Fitnesslevel geeignet. Du brauchst bequeme Sportkleidung, eine Gymnastikmatte und gute Laune.Lass dich überraschen, mit wem du aus deiner Meschner Heimat am Freitag den 30.04.2021 um 20:00 Uhr Spaß haben wirst. Du kannst teilnehmen wenn du den folgenden Link anklickst und die Zugangsdaten zum Zoom Meeting angibst. Am besten funktioniert das am PC oder Laptop aber eine Teilnahme mit deinem Smartphone ist genau so möglich.
Zoom-Meeting beitreten:
https://us02web.zoom.us/j/3590463487?pwd=Vm9BakViM0VvSGVnNTlOVGhxSFBYQT09

Meeting-ID: 359 046 3487
Kenncode: Gz0F2v

Der „sportliche“ Teil dauert ca. eine Stunde. Danach laden wir euch zu einem virtuellen Treffen ein, zum Plaudern und Erinnerungen austauschen. Dazu bitte auf den folgenden Link klicken und im Browser Chrome oder Edge öffnen. Den Anweisungen folgen und eintreten. Dann könnt ihr euer Bild in den Raum verschieben wo ihr mitreden wollt. Der Wonder Raum ist ab heute geöffnet. So könnt ihr die Technik testen und für Freitag alles vorbereiten.

https://www.wonder.me/r?id=6d69911b-a152-4c03-8e7e-8491e53da24c

Ein altbekannter Ostergruß

Liebe Meschner, mit diesem Lied und den Fotos möchten wir frohe Ostern wünschen in dieser besonderen Zeit die wir gerade erleben und gleichzeitig erinnern an eine andere Zeit in unserer alten Heimat als das Lied in den frühen Morgenstunden die Osterfeiertage einläutete.

Die Musik wurde von Christian Mantsch arrangiert, die Fotos stammen von unterschiedlichen Fotografen.

Im Namen der Siebenbürger Nachbarschaft Meschen
Michael Roth

Die Lerche stieg am Ostermorgen

Die Lerche stieg am Ostermorgen
Empor ins klarste Luftgebiet
Und schmettert‘, hoch im Blau verborgen,
Ein freudig Auferstehungslied,
Und wie sie schmetterte, da klangen
Es tausend Stimmen nach im Feld:
Wach auf, das Alte ist vergangen,
Wach auf, du froh verjüngte Welt!

Wacht auf und rauscht durchs Tal, ihr Bronnen,
Und lobt den Herrn mit frohem Schall!
Wacht auf im Frühlingsglanz der Sonnen,
Ihr grünen Halm‘ und Läuber all!
Ihr Veilchen in den Waldesgründen,
Ihr Primeln weiß, ihr Blüten rot,
Ihr sollt es alle mit verkünden:
Die Lieb‘ ist stärker als der Tod.

Wacht auf, ihr trägen Menschenherzen,
Die ihr im Winterschlafe säumt,
In dumpfen Lüsten, dumpfen Schmerzen
Ein gottentfremdet Dasein träumt.
Die Kraft des Herrn weht durch die Lande
Wie Jugendhauch, o laßt sie ein!
Zerreißt wie Simson eure Bande,
Und wie der Adler sollt ihr sein.

Wacht auf, ihr Geister, deren Sehnen
Gebrochen an den Gräbern steht,
Ihr trüben Augen, die vor Tränen
Ihr nicht des Frühlings Blüten seht,
Ihr Grübler, die ihr fern verloren
Traumwandelnd irrt auf wüster Bahn,
Wacht auf! Die Welt ist neugeboren,
Hier ist ein Wunder, nehmt es an!

Ihr sollt euch all des Heiles freuen,
Das über euch ergossen ward!
Es ist ein inniges Erneuen
Im Bild des Frühlings offenbart.
Was dürr war, grünt im Wehn der Lüfte,
Jung wird das Alte fern und nah,
Der Odem Gottes sprengt die Grüfte –
Wacht auf! der Ostertag ist da.

Emanuel von Geibel (1815 – 1884), „Ostermorgen“